zum Text Logo: Baselstab / Basel-Stadt FinanzdepartementSteuerverwaltung
Navigation Hauptkapitel / Home / Aktuell / Steuersystem / Steuerpflicht / Steuererklärung / Steuerzahlung / Drucksachen / Tools / Links / FAQ / /
Metanavigation Suche / Kontakt
Informationen
News
Informationen
Dokumentationen
Archiv
Abstand-Zeile
Leerzeile
Online Dienste
Leerzeile
Telefon Dienste
Abstand-Zeile
Leerzeile
BalTax
Leerzeile
Steuerrechner
Abstand-Zeile
Leerzeile
Steuergesetzgebung
Leerzeile
Steuerrechtsprechung
Abstand-Zeile
Leerzeile
Download Software
Leerzeile
 Adobe Reader
Leerzeile
 SnapForm Viewer
Informationen

Seite vorlesen

Informationen und Medienmitteilungen
  
31.10.2013 Akontozahlungen für die kantonalen Steuern 2013
17.09.2013 Herabsetzung des Kapitalisierungssatzes bei vermieteten und verpachteten Liegenschaften
  
27.11.2012 Kantonale Inkassostelle
01.11.2012 Akontozahlungen für die kantonalen Steuern 2012
  
Steuersenkungen bei natürlichen und juristischen Personen
  
Steuerpaket
  
Der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt verabschiedete am 4. September 2007 ein Steuerpaket, das eine wesentliche Senkung der Einkommens-, Gewinn- und Immobiliensteuern und Entlastungen sowohl für natürliche Personen als auch Unternehmen vorsah. Das Steuerpaket beinhaltete unter anderem ein neu konzipiertes Tarif- und Abzugssystem, mit welchem die Einkommenssteuer gesenkt und gleichzeitig das existenznotwendige Einkommen durch hohe Sozialabzüge steuerbefreit wurde. Sämtliche Einkommenskategoriern wurden spürbar entlastet. Das Einkommenssteuersystem wurde wesentlich vereinfacht und transparenter. Das Steuerpaket bildete den Gegenvorschlag zur Volksinitiative "Für den Abzug der Krankenkassenbeiträge am steuerbaren Einkommen" der Basler CVP und zur Volksinitiative "Zur Reduktion der Steuerbelastungen im Kanton Basel-Stadt" der Basler SVP. Der Grosse Rat des Kantons Basel-Stadt folgte den vorgeschlagenen Massnahmen in seinen Beschlüssen vom 13. Dezember 2007 im Wesentlichen und beschloss, die Steuerinitiativen, sofern sie nicht zurückgezogen werden, dem Volk mit der Empfehlung auf Verwerfung und gleichzeitig mit dem Gegenvorschlag zur Abstimmung vorzulegen. Die Steuerinitiativen wurden am 20. Dezember 2007 zurückgezogen. Die Referendumsfrist gegen die Änderung des Steuergesetzes lief unbenutzt am 2. Februar 2008 ab. Die Steuerentlastungen wurden ab Steuerperiode 2008 wirksam.
  
Gesetzesmaterialien
Geschäft Nummer 07.1357
  
Informationsmaterial
Natürliche Personen
Juristische Personen
  
Weitere Steuersenkungen
  
Steuersenkung für die Steuerperiode 2013 bei den natürlichen Personen
Steuersenkung für die Steuerperiode 2013 bei den juristischen Personen
  
Nachdem die Steuerbelastung von natürlichen und juristischen Personen durch das ab Steuerjahr 2008 geltende Steuerpaket deutlich gesenkt wurde, sind weitere Steuersenkungen für Privatpersonen und Unternehmen beschlossen worden. Am 10. November 2010 verabschiedete der Grosse Rat ein Gesetz, welches Steuersenkungen von rund 100 Millionen Franken vorsieht, als Gegenvorschlag zu den Steuerinitiativen der FDP und SVP sowie der Vorschläge des Regierungsrates. Wenn die Steuerinitiativen zurückgezogen werden bzw. die Referendumsfrist unbenutzt abläuft, wird die Gesetzesrevision für die Einkommens- und Vermögenssteuern ab Steuerjahr 2011 bzw. 2012 und für die Gewinnsteuer ab Steuerjahr 2011 wirksam.
  
Ab Steuerjahr 2011 sieht das Gesetz neu einen Abzug von 18'000 Franken vom steuerbaren Einkommen für den Unterhalt des unterstützungsbedürftigen Konkubinatspartners mit gemeinsamen oder nicht gemeinsamen Kindern. Im Weiteren wird der Steuersatz für die Einkommenssteuer für steuerbare Einkommen bis 200'000 Franken für Einzelpersonen bzw. 400'000 Franken für Ehepaare und eingetragene Partnerschaften von derzeit 23.5 auf 22.25 Prozent gesenkt. Dadurch werden die meisten steuerpflichtigen natürlichen Personen steuerlich um etwa 5 Prozent entlastet. Die Senkung erfolgt in drei Schritten ab 2012. Der zweite und dritte Entlastungsschritt erfolgen nur bei guter Konjunkturlage und wenn der Kanton nicht zu stark verschuldet ist. Die Freibeträge für die Vermögenssteuer werden auf 75'000 Franken für Einzelpersonen, 150'000 Franken für Ehepaare und eingetragene Partnerschaften sowie auf 15'000 Franken für Kinder erhöht.
  
Im ersten Entlastungsschritt wurde der Einkommenssteuertarif für die erste Stufe von 23.5 auf 23.0 Prozent gesenkt. Der zweite Entlastungsschritt, mit welchem der Tarif von 23.0 auf 22.5 Prozent gesenkt wird, ist auf die Steuerperiode 2013 wirksam geworden. Der dritte Schritt erfolgt auf die Steuerperiode 2014. Der Steuersatz für Einzelpersonen beträgt für steuerbare Einkommen bis 200’000 Franken bzw. bis 400’000 Franken für Ehepaare, Einelternfamilien und eingetragene Partnerschaften 22.25 Prozent.
  
Der Maximalsatz für die Gewinnsteuer bei den juristischen Personen wurde in drei Schritten weiter gesenkt von derzeit 22 auf 20 Prozent. Zunächst wurde der maximale Gewinnsteuersatz für das Steuerjahr 2011 auf 21 Prozent gesenkt. Zwei weitere Senkungsschritte von je einem halben Prozent erfolgen in den beiden folgenden Jahren aufgrund der guten Konjunkturlage und der geringen Verschuldung des Kantons. Der maximale Gewinnsteuersatz ab der Steuerperiode 2013 beträgt 20.0 Prozent.
  
Gegen die vom Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt angestrebte und vom Grossen Rat am 14. März 2012 verabschiedete weitere Senkung des maximalen Gewinnsteuersatzes bei juristischen Personen wurde das Referendum ergriffen. Der Grossratsbeschluss wurde in der Volksabstimmung vom 17. Juni 2012 abgelehnt. Die Vorlage sah eine weitere gestaffelte Senkung des maximalen Gewinnsteuersatzes auf 18 Prozent bis 2017 vor. Damit hätte die Absicht des Regierungsrates umgesetzt werden sollen, die Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Basel-Stadt zu erhalten und weiter zu stärken. Die abgelehnte Senkung hätte wiederum an die konjunkturelle Entwicklung und die kantonale Verschuldung gekoppelt werden sollen. Bei Annahme der Gesetzesvorlage wären die Unternehmenssteuern von ursprünglich 24.5 Prozent im Jahr 2007 auf 18 Prozent ab dem Jahr 2017 bzw. um 6.5 Prozentpunkte oder um 27 Prozent innerhalb von 10 Jahren gesunken.
  
Gesetzesmaterialien betreffend Steuersenkungen bei den natürlichen Personen
Geschäft Nummer 09.1118
Geschäft Nummer 09.1122
  
Gesetzesmaterialien betreffend Steuersenkungen bei den juristischen Personen
Geschäft Nummer 11.1520

Geschäft Nummer 10.0902
  
Informationsmaterial
Steuerbelastungsvergleich beim Einkommen bei Anwendung der Steuersenkungen